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dc.contributor.authorMOULAKIS, Athanasios
dc.date.accessioned2012-05-10T13:38:09Z
dc.date.available2012-05-10T13:38:09Z
dc.date.issued1981
dc.identifier.citationAlphen aan den Rijn, Sijthoff, 1981, Publications of the European University Institute, 6en
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/1814/21900
dc.description.abstractSimone Weil (1909-1943) ist bislang vor allem als religiöse Denkerin bekannt. Ihr politisches Denken wurde, soweit man sich überhaupt systematisch damit beschäftigte, entweder in der polemischen Absicht untersucht, sie als ideologisches Feigenblatt des Antikommunismus zu " entlarven" oder in der unzulänglichen Perspektive, die "Politik" und " Mystik" voneinander trennen zu können glaubt. Hier wird nun zum erstenmal versucht, die Kontinuität des gelebten Denkens von Simone Weil als eine philosophisch reflektierte Realitätserfahrung aufzuzeigen, deren Entwicklung von einer sah specie mortis geläuterten Redlichkeit getragen wird. Sozialer und geistiger Hintergrund sind das Frankreich der Dritten Republik, der soziale und technologische Wandel der Arbeitswelt, die Weltwirtschaftskrise, das Aufkommen der totalitären Bewegungen, der Spanische Bürgerkrieg, die Machtergreifung in Deutschland, schließlich der Zusammenbruch und die Besetzung Frankreichs und die Widerstandsbewegung und die Erneuerungsansätze der Freien Franzosen in London. Simone,Weils Kritik gilt vornehmlich dem Sozialen Götzen, der sich als das immanente Absolute ausgibt. Trotz eines antihistorischen Affekts und einer Neigung zum con temptus mundi vermag sie den dramatischen, d.h. den nicht prozessualen Charakter menschlicher Existenz freizulegen. Die Arbeit bildet eine zentrale Kategorie in der Philosophie Simone Weils, die "die einzige unsentimentale Analyse der Fabrikarbeit" (Hannah Arendt) geliefert hat. Die Arbeit wird nicht als Mittel der Naturbeherrschung und der Expansion des Ich verherrlicht, sondern als Askese, die Selbstbeherrschung und Wahrheitssuche in der elementarsten, d.h. grundsätzlich egalitären, menschlichen Tätigkeit zusammenfaßt.en
dc.description.tableofcontents--Einleitung: Zielsetzung und Methode 1 --1. Die dritte Republik oder der Sumpf 15 --2. Die Auflehnung gegen die etablierte Unordnung 21 --3. Das Engagement 30 --4. Der Syndikalismus 38 --5. Trotzky und Deutschland 49 --6. Absage an die Revolution 63 --7. Der philosophische Ausgangspunkt: Alain 68 --8. Die Arbeit 83 --9. Dialektik und Antinomie 93 --10. Sozialphysik 101 --11. Marxismuskritik 106 --12. Versuch einer funktionellen Repressionstheorie 112 --13. Der Kontakt mit der Realität 124 --14. Die Politik des Geistes gegen die Gewalten 134 --15. Krieg und Frieden - vom Pazifismus zur resistance 157 --16. Die Krise des Patriotismus 167 --17. Der Kult der Legitimität 179 --18. Der Anti-Soziale Vertrag und die Liebe zur Cite 187 --19. Gleichgewicht und Kontrolle 197 --20. Erfahrung und Berufung 209 --Nachwort 221 --Anmerkungen 227 --Bibliographie 255en
dc.language.isodeen
dc.publisherAlphen aan den Rijn, Sijthoffen
dc.titleSimone Weil: Die Politik der Askeseen
dc.typeBooken
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