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Frauen in der irisch-republikanischen Bewegung nach 1969 : Überlegungen zu Oral History, sensiblen Daten und dem Nordirlandkonflikt

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2196-243X; 0933-5315
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BIOS : Zeitschrift für Biographieforschung, oral History und Lebensverlaufsanalysen, 2015, Vol. 28, No. 1/2, pp. 231-249
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REINISCH, Dieter, Frauen in der irisch-republikanischen Bewegung nach 1969 : Überlegungen zu Oral History, sensiblen Daten und dem Nordirlandkonflikt, BIOS : Zeitschrift für Biographieforschung, oral History und Lebensverlaufsanalysen, 2015, Vol. 28, No. 1/2, pp. 231-249 - https://hdl.handle.net/1814/44806
Abstract
Um Erinnerungen an den Konflikt in Nordirland zu sammeln, kündigte die nord-irische Regionalregierung im September 2005 an, ein Oral History Archive (OHA) aufzubauen. Diese Ankündigung folgt der Kontroverse um das Boston College Bel-fast Project. Dabei handelt es sich um ein Oral History-Projekt, für das Interviews mit Republikanern und Loyalisten durchgeführt wurden. Im März 2011 kontaktierte die britische Regierung das US-Justizministerium, was zur Folge hatte, dass eine Sicher-stellungsanordnung für alle Aufnahmen dieses Projekts ausgestellt wurde. Seit nun-mehr zwei Sicherstellungsanordnungen ausgestellt wurden, begann eine intensive Debatte über wissenschaftliche Forschung, sensible Quellen und das Erbe des Nordir-landkonflikts in den USA und Irland. Bezugnehmend auf diese Debatte diskutiert dieser Artikel die Rolle von Oral History unter sensiblen Umständen wie politischen und bewaffneten Konflikten. Es handelt sich dabei um Feldforschung im sogenann-ten violent field. Am Beispiel einer Fallstudie zur irisch-republikanischen Frauenorga-nisation Cumann na mBan wird eine mögliche Methode zur Durchführung und Inter-pretation sensibler Interviewdaten vorgestellt. Der Artikel bietet einen Beitrag zur Erforschung paramilitärischer Organisationen mittels der Durchführung von Inter-views und zugleich eine methodische Einführung in semi-strukturierte Experteninter-views im violent field.
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First published in January 2017
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